Elektrokamin CONCEPT nr.4 - - - TÜV-geprüft nach DIN 4734 - - - Powerflame-System integriert

Bioethanol Kamin CONCEPT nr.4 - Feuerdemo

Weitere neue Prüfkriterien nach DIN 4734, vom Prüfinstitut durchzuführen:

a) Ein gefahrloses Zünden aus dem kalten Zustand (Gerät bei Raumtemperatur) oder warmen Zustand muss sowohl bei maximaler Befüllung (100%) als auch bei reduzierter Brennstoffmenge (50 %, 25 % und 10 % Füllvolumen) möglich sein.

b) Ein gefahrlose Wiederzünden und Befüllen muss auch bei einer Temperatur des Brennstoffvorratsbehälters von 60 °C möglich sein.

c) In der Bedienungsanleitung muss eine Wartezeit bis zum Wiederzünden angegebenen werden. Die Wartezeit wird ermittelt bis zum Erreichen der Temperatur des Brenners von 60 °C. Bei Erreichen der Temperatur von 60 °C des Brenners am wärmsten Punkt aus dem warmen Zustand heraus darf keine Flamme mehr im Gerät vorhanden sein.

d) Bei Geräten, insbesondere Geräten mit Faserfüllung oder Füllkörpern im Brenner, darf keinesfalls ein visuell nicht deutlich erkennbares Weiterbrennen in der Faserfüllung im Ausbrand erfolgen.

e) Wenn Füllstoffe in Brennern verwendet werden, muss gewährleistet sein, dass die spezifischen Eigenschaften, insbesondere hinsichtlich Dauerhaftigkeit und Verhalten bei thermischer Belastung, auch in Verbindung mit Brennstoff und dessen Verbrennung erhalten bleiben.

f) Weitere sicherheitstechnische Anforderungen können je nach Bauart und Betriebsweise bei der Prüfung festgelegt werden.

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Achtung: Für die Fertigung und den Vertrieb von Bioethanol-Kaminen gilt ab Januar 2011 die neue DIN 4734 - als neuer "Stand der Technik"

Darin wird geregelt, dass Brenner (Burner) folgende Eigenschaften aufweisen müssen, ansonsten ist der Betrieb untersagt. Hier auszugsweise die wichtigsten Punkte:

1. Sicheres Löschen: Ein sicheres Löschen der Feuerstelle muss in jedem Betriebszustand gewährleistet sein. Im jeweiligen Brenner muss eine Löschvorrichtung fest integriert sein. (es reicht kein separater Deckel zum Abdecken des Feuers).

2. Sichtbarkeit der Flamme. Bei Geräten, insbesondere Geräten mit Faserfüllung oder Füllkörpern im Brenner, darf keinesfalls ein visuell nicht deutlich erkennbares Weiterbrennen in der Faserfüllung im Ausbrand erfolgen. Dies ist bei der Prüfung des Ethanolkamins nachzuweisen. Anmerkung zu Punkt 5.6.6 der DIN 4734: Um sicher zu gehen, dass kein Weiterbrennen ( verdeckter Glutstock ) im Brenner/Burner erfolgt, ist bei diesen betroffenen Brennern vom Prüfinstitut zu überprüfen, dass der CO-Volumenanteil der wasserdampf- und luftfreien Abgase von 0,2 % nicht überschritten wird ( bezogen auf einen Zeitraum von 10 Min ). Die relevanten 10-Minuten Mittelwerte müssen ab dem visuellen Erlöschen der Flamme bis zur Unterschreitung der Messunsicherheit der CO-Messung ermittelt werden. Die Prüfung hat in der Ausbrandphase zu erfolgen. Unabhängig dieser Regelung müssen Hersteller, welche Füllstoffe verwenden, auch die Anforderungen nach Abschnitt 4.1.3 der DIN-Norm erfüllen. Es ist sehr wichtig, dass vom Betreiber immer deutlich erkennbar ist (auch bei hellen Umgebungsbedingungen), dass noch Brennstoff verbrannt wird. Somit wird die Gefahr eines Wiederbefüllens des aktiven Brenners mit einer Verpuffung oder Durchzünden in eine Brennstoffflasche minimiert.

3. Der maximal mögliche Brennstoffinhalt eines Gerätes darf ein Volumen von 3 Litern nicht überschreiten. Hier gab es großen Regelungsbedarf, denn inzwischen wurden Brenner (Burner) mit 5 (Fünf) bis 10 (Zehn) Litern angeboten, welche die bisher geltenden Vorschriften nicht einhielten. Bei Tischgeräten (Glasfeuer) darf der maximal mögliche Brennstoffinhalt eines Gerätes ein Volumen von 0,5 Litern nicht überschreiten.

4. Eine TÜV-Prüfung nach DIN 4734 erfolgt mit dem vom Hersteller spezifizierten Brennstoff. Wird später vom jeweiligen Betreiber ein anderer Brennstoff verwendet, können sich bezüglich dieser Prüfung andere Werte ergeben. (Anm. Kamin-Design: Bei Nichtverwendung von FEUROL® gehen alle Gewährleistungsansprüche verloren)

5. Am oder im Brenner muss ein dauerhaft und deutlich erkennbarer Füllstandsanzeiger oder eine Füllstandsmarke entsprechend dem maximal zulässigem Volumen angebracht sein.

Das heißt also im Umkehrschluss, dass Brenner (Burner) mit folgenden Eigenschaften
nicht mehr betrieben werden dürfen:

1. Brennbehälter ohne integrierte Verschlusstechnik, ohne Schließmechanik - Brenndosen (Weißblechdosen, Edelstahlbecher) mit separatem Werkzeug / Besteck zum Abdecken des Feuers
2. Brenner (Burner) welche nicht uneingeschränkt einsehbar sind, also Brenner mit Füllstoffen / Einbauten usw. (eine der zentralen Forderungen im E DIN 4734). Ausnahme: wenn nachgewiesen wird, dass die speziell dazu angelegte TÜV-Teilprüfung nach der neuen DIN 4734 erfüllt wird (siehe Punkt 2 oben). Die Messlatte dieser Prüfung ist jedoch so hoch angelegt, dass kaum einer dieser Brenner die Prüfung erfolgreich bestehen würde.
3. Brenner (Burner) mit mehr als 3 Litern Brennstoffinhalt.
4. wenn andere Brennstoffe verwendet werden, welche vom Kaminhersteller nicht autorisiert sind, darf der Brenner ebenfalls nicht betrieben werden

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